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Leasing (aus dem Englischen für "Mieten", "Pachten") ist einfach ausgedrückt nichts anderes als ein normaler Mietvertrag. Keinesfalls sollte man Auto Leasing mit einem Ratenkauf verwechseln. Egal ob man ein Auto oder Büromöbel least, bis zum Ende des Vertrages bleibt der geleaste Gegenstand immer das Eigentum des Leasinggebers.
Der Leasingnehmer hat jedoch die Option, das geleaste Auto am Ende der Laufzeit zu einem im Voraus festgelegten Restwert endgültig zu erwerben. Leasingunternehmen bieten alternativ auch immer die Möglichkeit, das Auto zurückzugeben.
| Kündigung des Leasingvertrages |
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Kündigungen des Leasingvertrages sind nur in wenigen Ausnahmefällen möglich. Wie bei anderen Mietverpflichtungen kann der Leasinggeber den Leasing Vertrag außerordentlich kündigen, wenn der Leasingnehmer wiederholt seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Auch wenn der Leasingnehmer keine Vollkaskoversicherung abschließt, das Auto nicht regelmäßig in eine Werkstatt zur Inspektion bringt oder seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt, ist eine Kündigung des Leasing Vertrages möglich.
Außerdem können beide Seiten den Leasing Vertrag kündigen, wenn der Vertragspartner das Auto nicht übergibt oder später rechtswidrig wieder entzieht. Weniger im Privatkundenbereich als für Geschäftskunden ist eine außerordentliche Kündigung im Fall des Konkurses des Leasingnehmers möglich.
Der Leasingvertrag wird auch gekündigt, wenn das geleaste Auto einen Totalschaden erleidet.
Jeder Vertragspartner kann nach einem Totalschaden oder Verlust des Autos den Leasing Vertrag zum Ende des Monats kündigen. Betragen Reparaturkosten nach einem Unfall mindestens 60 Prozent des Wiederbeschaffungswertes, kann der Kunde sogar innerhalb von drei Wochen aus dem Leasing Vertrag aussteigen.
Bei einem Totalschaden muss der Leasingnehmer allerdings den vollen Kaufpreis plus Zinsen zahlen. Allerdings bekommt man von der Versicherung auch den Listenpreis des Autos, weswegen eine Vollkasko-Versicherung durch den Leasingnehmer obligatorisch ist. Ohne Versicherung kann man auf keinen Fall einen Leasingvertrag abschließen.
| Kündigung des Leasingvertrages |
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Kündigungen des Leasingvertrages sind nur in wenigen Ausnahmefällen möglich. Wie bei anderen Mietverpflichtungen kann der Leasinggeber den Leasing Vertrag außerordentlich kündigen, wenn der Leasingnehmer wiederholt seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Auch wenn der Leasingnehmer keine Vollkaskoversicherung abschließt, das Auto nicht regelmäßig in eine Werkstatt zur Inspektion bringt oder seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt, ist eine Kündigung des Leasing Vertrages möglich.
Außerdem können beide Seiten den Leasing Vertrag kündigen, wenn der Vertragspartner das Auto nicht übergibt oder später rechtswidrig wieder entzieht. Weniger im Privatkundenbereich als für Geschäftskunden ist eine außerordentliche Kündigung im Fall des Konkurses des Leasingnehmers möglich.
Anzahlung (auch: Mietsonderzahlung, Leasingsonderzahlung) Eine Anzahlung reduziert die monatliche Ratenbelastung für das Fahrzeug, da sie in die Kalkulation des Vertrages einbezogen wird. Anzahlungen für das Fahrzeug sind im Voraus fällig. Die Anzahlung ist außerdem ein Sicherungsinstrument für den Leasinggeber.
Gebrauchtwagenleasing: Neben dem Leasing von neuen Autos ist es ebenso möglich gebrauchte Autos zu leasen. Für das Gebrauchtauto -Leasing gelten allerdings Bedingungen, welche das Auto erfüllen muss. Je nach Leasinggeber weichen die Bedingungen leicht voneinander ab: - Das Auto darf meist nicht älter als 36 Monate sein - Die Mehrwertsteuer muss ausweisbar sein - Die Berechnungsgrundlage (also der Kaufpreis abzüglich der Anzahlung) muss einen gewissen Mindestwert haben. - Das Auto darf nach Ablauf des Leasingvertrages in einigen Fällen eine bestimmte Laufleistung nicht überschritten haben. Diese liegt in etwa bei 100.000 km.
| Konkurs des Leasingnehmers: Gerät der Leasingnehmer mit mehreren Raten in Rückstand, so kann der Leasinggeber das gelaeste Auto sofort zurücknehmen, den Leasingvertrag kündigen und die Rückstände anfordern. Wird das Insolvenzverfahren dann eingeleitet, so kann der Leasingvertrag nur bei Bezahlung der monatlichen Raten fortgeführt werden. |
| Leasinggeber: Als Leasinggeber wird die Bank, oder die Leasinggesellschaft bezeichnet, welche das Auto zum leasen zur Verfügung stellt.
Leasingnehmer: Der Mieter, gleichzeitig meist auch der Nutzer des Autos, wird als Leasingnehmer bezeichnet.
Leasing ohne Anzahlung: Beim Leasing ohne Anzahlung, oder ohne Sonderzahlung, wird keine Anzahlung für das Auto fällig. Dafür sind die monatlichen Raten relativ hoch.
Mehrkilometer: Hiermit werden die Kilometer bezeichnet, die über die im Leasing Vertrag festgelegten Kilometer hinaus mit dem gelaesten Auto gefahren wurden. Die Kosten pro Kilometer werden meist auf Basis des Fahrzeugneupreises berechnet und im Leasingvertrag festgelegt.
Minderkilometer: So bezeichnet man die Kilometer, die weniger mit dem Auto gefahren wurden, als im Leasing Vertrag zunächst festgelegt. Meist werden die übrigen Kilometer vergütet, allerdings haben diese auch meist einen geringeren Wert als die Mehrkilometer. Einige Leasinggeber vergüten die Minderkilometer für das gelaeste Auto aber auch nicht.
Privatleasing: Privatleasing bezeichnet man Leasing für Privatpersonen. Zu Überprüfung der Bonität werden hierbei meist eine Kopie des Ausweises und eine Selbstauskunft sowie die letzten 3 Lohnabrechnungen vom Leasinggeber angefordert um das Auto zu leasen.
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